Also am 21.7.1973 hat mich in der "schönen" Hansestadt Stralsund der Esel im Galopp verloren.
Dann verlief das Leben seine sozialistischen Gang, Kinderkrippe, Kindergarten und dann ab in die Schule.
Hier hab ich mich auch ca.7 Jahre angestrengt alle Erwartungen zu erfüllen.
Einen Sportverein habe ich mir dann auch noch aufschwatzen lassen,und so kam ich zum Boxen,und hielt es 5 Jahre aus.
Doch kam die Sturm und Drang Zeit und es gab reichlich Bier und
andere Sachen und man vernachlässigte die Schule.
Den Schulabschluß konnte ich trotzdem mit "gut" machen. :-)
Dann kam die Wende!!! Und wat nu ????
Neue Lehrstelle 2 Tage vor Lehrbeginn erhalten (nach einer Bedenkzeit von 5 min).
Keine Ahnung was überhaupt ein Elektronikfacharbeiter (später Industrieelektroniker) macht.
Aber war ja egal Hauptsache eine Lehrstelle.
Nun wurden reichlich Formeln und die Gesetze der Elektrotechnik gebüffelt.
Na gut. Nur manchmal z.B. zur Zwischenprüfung.
Viel wichtiger war das man endlich den Führerschein Klasse 3 machen konnte.
Und so machten fast alle in der Klasse ihren Schein.
Im Juni 1992 war bei mir endlich so weit und im September bekam ich endlich mein erstes eigens
tolles Auto.
Zwischenzeitlich lernte ich Kerstin näher kennen und lieben.
Die Lehre war aber nun auch schon vorbei und es begann der Ernst des Lebens.
Doch was macht man nur in Stralsund ? Arbeiten ???
Dank Kerstin kamen wir nach Berlin, denn sie hatte ein Jobangebot bei der Biotronik GmbH.
Der Job war ihr sicher und so wohnten wir erst mal bei Verwandten in Wandlitz.
Dort flogen wir,wegen mir, nach 1 Woche raus. (Danke nochmal)
Aber wozu hat man Klassenkameraden.
Und so kamen wir in einem Krankenhauswohnheim für fast 3 Monate unter. (Danke Katja)
Dann am 1.5.94 haben wir unsere 1.eigene Wohnung bezogen.
2 Monate später habe auch ich Arbeit gefunden,als Elektromontierer bei der
AEG TRO GmbH.
Ohne eine Ahnung was ich überhaupt machen sollte.
Das wurde mir aber bald klar als ich diese riesigen Trafos gesehen habe.
Dies war aber auch zu schaffen und so konnte ich wenigstens Geld verdienen.
Dann konnten wir auch in eine größere Wohnung umziehen und ich mir ein neues Auto kaufen.
Da Herr Schremp die AEG nicht mehr haben wollte, wurde der Laden im Dezember '96 dichtgemacht.
Und ich hatte erstmal nichts zu tun, aber dann wollte mich ein gewisser Herr Rühe zur Landesverteidigung haben.
So durfte ich am 1.5.97 für 10 Monate nach Hamburg zu den Panzergrennis.
Hier wurde es richtig Scheiße bis die Grundausbildung endlich vorbei war.
Nach dieser konnte ich wieder das machen
was ich am besten kann.
Jetzt wurde es trotzdem richtig langweilig und man bekam in der Kaserne nur Scheißaufgaben
wie z.B. im Herbst den etwa 600qm großen Parkplatz zu fegen.
2 mal war ich auf Übung und hab mir den Arsch abgefroren beim
im Wald sitzen und bei -8°C
auf der Autobahn von Hamburg nach Oldenburg.
Hier gehts zu meiner Bundeswehrseite mit mehr Bildern u.s.w.
Als das geschafft war konnte ich wieder an Arbeit denken,
damit meine "Freunde" von der Bundeswehr auch weiterhin nicht am Hungertuch nagen müssen.
Also fing ich nach 4 Wochen verdienter Pause bei einer tollen Firma an, die nach 4 Monaten wieder verließ,da sie so gut zahlte.
Und so fing ich am 1.8.98 bei der
Daimler AG, als Industrieelektroniker an.
(Endlich hatte sich die Lehre ausgezahlt)
Hier bin ich jetzt immer noch und mein Spezialgebiet sind die Motorenprüfstände.
Ich bin für die Instandhaltung der elektrischen Anlagen und Steuerungen zuständig.